Neulich schrieb mich eine Kursteilnehmerin des Kurses „Mentalstark“ an, weil sie den Kurs neu starten wollte. Das nahm ich zum Anlass, um mir selber nochmal die Inhalte anzuschauen und ich war sehr fasziniert darüber, wie sehr die Texte und die Lektionen gerade in diese Corona-Zeit passen. Metale Stärke ist genau das, was wir jetzt brauchen.

Deswegen stelle ich Dir hier Text, Audio und PDF des Kapitels 1.4 des ersten Moduls zur Verfügung, denn bewusstes Denken und Fühlen ist in diesen Zeiten das Wichtigste, was Du tun kannst. Nur so sorgst Du für Deine mentale Gesundheit.

1.4 Bewusst denken und fühlen

Um Dein Ziel zu erreichen, musst Du die Verantwortung für Dein Leben wieder übernehmen und jeden Tag üben, üben, üben.

Du kannst die Umstände vielleicht nicht ändern, aber wie Du darauf reagierst. Du kannst ändern, wie und was Du denkst. Um das tun zu können, musst Du Dir Deiner Gedanken und Gefühle bewusst sein und sie in eine Dir helfende Richtung ändern wollen.

Sobald Du sie bewusst denkst und fühlst, hast Du die Entscheidungsgewalt, ob Du das wirklich denken bzw. fühlen möchtest oder ob ein anderes Gefühl, ein anderer Gedanke besser für Dich ist. Es ist Deine Entscheidung, Deine Verantwortung! Immer.

Hier eine Übung dazu:

Halte mehrmals am Tag inne und fühle in Dich hinein: Was denkst Du gerade? Was fühlst Du? Fühlst Du Dich bei dem Gedanken / dem Gefühl gut oder schlecht? Wenn Du Dich gut fühlst: Mach weiter! 🙂
Wenn Du Dich schlecht fühlst, hast Du mehrere Möglichkeiten:

  1. Zum einen frage Dich, ob die Gedanken, die Du hast, etwaige Möglichkeiten sind, die in der Zukunft liegen. Wenn ja: Was wäre, wenn es sich anders entwickelt? Male Dir aus, wie Du es gerne hättest. Wenn Du Zeit hast, tue es schriftlich und ausführlich, ansonsten halt erstmal gedanklich und später schriftlich. Das ist sehr wichtig, es schriftlich festzuhalten. Ein Bagger macht eine tiefere Spur im Boden, als es ein Mensch vermag. In dem Fall ist das Schreiben der Bagger.
     
  2. Frage Dich als nächstes, ob die Gedanken etwas nachhängen, was sich bereits ereignet hat. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, nur den Blickwinkel darauf. Alles passiert immer für Dich. Immer. Was war das Gute an der Situation? Schreibe es auf.
     
  3. Die dritte Möglichkeit ist Dich zu fragen was Du jetzt, in diesem Augenblick, in Bezug auf das Problem bzw. die Gedanken, die Du Dir machst, tun kannst? Wenn es etwas gibt, jetzt on diesem Augenblick, tue es. Wenn es nichts gibt, lenke Deine Energie auf etwas Schöneres.
     
  4. Falls Du Deinen Kopf nicht ruhig bekommst, ist die vierte Möglichkeit, Dich zurück ins Hier und Jetzt zu holen, indem Du Dich umschaust und laut beschreibst, was Du siehst: „Da ist die Wand, die Raufasertapete ist weiß. Da hängt ein Bild, der Bilderrahmen ist aus Holz, er ist blau. Ich sehe ein Bücherregal …“ Tue es solange, bis Du vollkommen im Hier und Jetzt angekommen bist.
     
  5. Wenn Du dem Problem/der Situation partout nichts Gutes abgewinnen kannst, denke an etwas, bzw. beschäftige Dich mit etwas ganz anderem, etwas Dich gut fühlen lässt. Das Ziel ist Entspannung. Auch schlafen ist gut. Mehr dazu erfährst Du auch unter „1.3 Entspannung ins System bringen“.

Du kannst Dir auch die Audio-Datei und/oder das PDF herunterladen, die es im Kurs zu jeder Lektion dazu gibt. Den Kurs findest Du hier.


0 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.