Es sind wilde Zeiten im Außen. Und auch wilde Zeiten im Innen.

Nicht nur ist das Thema Angst sehr aktiv. Es geht vor allen Dingen um das Thema Grenzen und damit um das Thema „Wer bin ich?“.

Meine Erfahrung ist es, dass wenn wir unsere Grenzen nicht achten und andere darüber laufen lassen, die eigene Unzufriedenheit wächst.

Außerdem erkennen wir dann nicht, wann wir uns in fremdem Raum befinden und da eventuell sogar schon ein Zeltlager aufgeschlagen haben.

Auch das Thema Verantwortung gehört dazu. Wenn wir in fremden Räumen campen, können wir von da nur schlecht Verantwortung für unseren Raum übernehmen. Zeitgleich denken wir, wir müssten die Verantwortung für diesen fremden Raum übernehmen. Wir halten uns ja schließlich dort auf …

Dieses ganze Chaos wird uns gerade präsentiert. Im Innen wie im Außen. Wie gehst Du damit um? Lässt Du Dein Innen vom Außen bestimmen? Du weißt, dass Du dadurch keinen sicheren Stand hast, gell?

Es bedarf Fokus und ein klares Ziel, um sich nicht von den Geschehnissen im Außen vom eigenen Kurs abbringen zu lassen.

Nein, den Weg musst Du nicht kennen. Den Weg kennt momentan niemand. Er ändert sich auch gerade ständig. Dadurch werden wir immer wieder dazu angeregt, unser Ziel zu (er)kennen. Dieses immer im Auge zu behalten.

In den letzten Wochen habe ich persönlich einiges gelernt. Über mich. Über meine Ziele. Über meine Wege. Einiges hat mich überrascht. Sehr. Einiges war Bestätigung dessen, was ich ahnte oder auch wusste. Ich habe meinen Platz in mir gefunden. Noch ist es etwas ungewohnt und ich schaue mich immer noch in mir um und justiere altes Denken und alte Gewohnheiten an den neuen Stand an. Das ist spannend und erschreckend und lehrt mich, die Siebenmeilenstiefel auszuziehen und langsam vorzugehen. Schritt für Schritt. Achtsam.

Auf mich achtend. Auf meine Grenzen. Wozu sage ich ja? Und warum? Was mache ich mit? Und wie lange?

Jetzt, da ich mir meiner Grenzen im Innen sehr viel bewusster bin und lerne, sie zu wahren, wird mein Fokus immer mehr auf das Außen gelenkt. Mit denselben Fragen: Wo sind meine Grenzen? Wozu sage ich ja? Und warum? Wovon lasse ich mich leiten?

Schritt für Schritt komme ich dahin zu verstehen, dass – wenn ich liebevoll und achtsam leben will – das Politische mit ins Boot gehört.

Es ist wichtig für mich, mir meine eigene Meinung zu bilden. Über vieles habe ich noch nicht detailliert nachgedacht, weil ich andere Prioritäten hatte. Die letzten Wochen haben mich gelehrt, dass ich den tiefen Wunsch habe, meine Meinung vertreten zu können, ohne dass es für mich Nachteile hat. Ob ich es dann tue, ist dahingestellt. Ich möchte diese Freiheit wieder für mich beanspruchen. Auch die Freiheit zu wählen. Egal, was es ist – wo ich hinfahre, ob ich geimpft werden oder Masken tragen möchte (und glaube mir ich habe in meinem Leben so viele Masken getragen, jetzt, da ich immer mehr meiner Masken fallen lasse, möchte ich sie nicht mit einer aus Stoff tauschen), wen ich sehen kann und wen nicht. Ich möchte die Freiheit haben, zu lieben, wenn ich will und wann ich will und es zu zeigen, wie ich will. Ich möchte die Freiheit haben zu sehen, wie ich, wie meine Kinder und wie Enkel ihren Weg gehen. Selbstbestimmt.

Ich habe die Freiheit zu entscheiden, ob ich mich nur beschwere, oder ob ich etwas ändere.

Und ich war schon von jeher der Mensch, der Dinge änderte, die ich ändern konnte. Der Weg ist noch nicht ganz klar. Aber ich kenne mein persönliches Ziel. Und das ist mein Kompass. Ich habe noch keine Ahnung, wohin mich dieser Weg führen wird. Ich weiß nur, dass ich ihn offen und voller Neugier gehen werde.

Die Energie folgt dem Fokus. Mein Fokus ist auf Liebe, auf Expansion, auf Freiheit, auf unendliche Möglichkeiten, auf Gemeinschaft.

Was ist mit Dir? Ist das auch Dein Fokus? Lass uns die Welle machen!

Mögen wir mit Liebe, Expansion, Freiheit und unendlichen Möglichkeiten eine Welt kreieren, in der wir gerne leben wollen, das wünsche ich uns.

Iris Ludolf | energetisch-systemische Lebenshilfe

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