Vorgestern war ein sonniger, recht heißer Tag. Ich war mit einer Freundin und meinen beiden Hunden in einer wunderschönen Naturlandschaft unterwegs. Wir gingen entlang der ruhigen, friedlich vor sich hinplätschernden Wupper und genossen den sanften Sommertag, den Anblick im Fluss spielender Kinder und den Frieden, mit der die Natur uns beschenkte. Es war der Frieden der bewachsenen und kühlen Felswände, der Frieden der spielenden Kinder, der Frieden des Lichtspiels zwischen Sonne, Wasser und Bäume … Entspannung pur.

Ausrichten | Iris Ludolf | Friedensberaterin

Nach einer Weile kamen wir an eine direkt an der Wupper gelegene Lichtung. Sanftes Gras umgeben von Buchen und anderen majestätischen Bäumen und vor uns der Fluss. Wir entschlossen uns, die Decke auszubreiten und zu rasten.

Einwirken | Iris Ludolf | Friedensberaterin

Durchatmen.
Zur Ruhe kommen.
Kraft tanken.

Das war zumindest der Plan. Mein Hund Floh war weit entfernt von Frieden und Gelassenheit. Seit der ruhende Pol des kleinen Rudels Pencho vor einigen Monaten über die Regenbrücke ging, ist Floh noch nervöser als sonst. Der Zusammenhang ist mir aufgegangen, als meine Freundin fragte, warum der Hund denn so unruhig sei. Ich merkte, wie ich selber immer unruhiger wurde. Während ich noch zu ihm sagte: „Floh, Du machst mich ja ganz hibbelig!“ kam mir ein Gedanke:

„Wenn ich mich an Flohs Unruhe anpassen kann, ist es doch bestimmt auch möglich, dass er sich an meiner Ruhe ausrichten kann …“

Ich schloss also meine Augen und zentrierte mich, in dem ich ruhig und tief atmete und meine ganze Energie auf mein Herz fokussierte.

Schon nach einer halben Minute fragte mich meine Freundin, was ich denn Feines zaubern würde. Ich hatte ihr gar nichts von meinem Plan erzählt, denn zwischen Idee und Ausführung lagen nur wenige Sekunden. Meiner Wahrnehmung nach war ich erst am Anfang des Prozesses. Sie bemerkte allerdings, dass der Hund sofort ruhiger wurde.

Entscheidungen treffen | Iris Ludolf | Friedensberaterin

Das war für mich wieder so ein schöner Aha-Moment und der beste Alltagsunterricht, den ich mir hätte wünschen können. Wir alle wissen so viel. Das Wissen alleine reicht allerdings nicht, einsetzen müssen wir es, sonst ändert sich nichts.

Wir haben immer die Wahl:

Wir können uns von der Unruhe und dem Chaos im Außen mitnehmen lassen oder wir können durchatmen, uns in unserer Mitte ausrichten und so selber zum Ruhepol werden. Es ist unsere Entscheidung. So wie das Außen selber entscheiden kann, ob es weiter dem Chaos frönt oder sich von Dir inspirieren lässt und selber ruhiger wird.

Du hast keine Kontrolle über andere. Nur über Dich selber. Wofür entscheidest Du Dich?

Mögest Du Dich immer und immer wieder für die Ruhe und den Frieden in dir entscheiden, das wünsche ich Dir und uns.

P. S. „Von der Ohnmacht in die Eigenmacht. Mit der Kraft der Intuition gestärkt durch den Alltag“ ist ein Programm, das Hilfe zur Selbsthilfe bietet – jeden Dienstag online und einmal im Monat live in Duisburg. Mehr Info findest Du hier.

Iris Ludolf | energetisch-systemische Lebenshilfe | Unterschrift
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