Wie viel Raum nimmst Du eigentlich ein?
Manchmal merke ich erst an meiner Körperhaltung, dass ich mich gerade kleiner mache. Manchmal an meinen Gedanken. Und manchmal daran, dass ich meinen eigenen Raum kaum noch wahrnehme.
In diesem Video geht es darum, das überhaupt erst einmal zu bemerken: Bin ich gerade in meinem kleinen Selbst? Und was verändert sich, wenn ich mich wieder aufrichte und meinen Raum bewusst einnehme?
Wie fühlst Du Dich heute?
Hallo, wie fühlst Du Dich heute? Oder sollte ich eher fragen: Fühlst Du Dich heute?
Was nimmst Du wahr? Worauf bist Du gerade eingetuned? Worauf richtest Du Deine Energie oder auf wen? Und wann hast Du das letzte Mal diese Deine Energie auf Dich selbst gerichtet?
Nicht „Dich selbst richten“. 😉 Das ist wieder was ganz anderes, das können wir auch gut.
Es geht darum, Dir wirklich immer mehr bewusst zu machen, wie Du Dich fühlst, wie Du Dich gibst, welche Körperhaltung Du hast, welche Worte Du benutzt.
Wenn Du Dich klein machst
Geh mal zur Körperhaltung. Da kommen wir nämlich auch an den Punkt, der mir selber jetzt die Tage aufgefallen ist.
Es gibt immer wieder Momente auch in meinem Leben, ich bin Mensch, wo ich mich nicht besonders gut fühle, wo ich so in Gedankenschleifen reinkomme, die mir ja gar nicht guttun. Mittlerweile, Gott sei Dank, komme ich immer schneller raus. Früher habe ich dann auch tage- und wochenlang drangehangen.
Und ich bin sehr offen dafür, dass mir das Universum helfen kann. Und so geschah es jetzt auch die Tage.
Wie gesagt, ich habe mich nicht gut gefühlt und ich wurde erinnert an ein Hörbuch, das ich mir neulich mal runtergeladen hatte. Da geht es um die Worte von Yeshua, von Jesus, die Originalworte im Aramäischen, welche Bedeutung sie haben. Und das sind so Kontemplationen für 40 Tage.
Und was mir das gezeigt hat, mir bewusst gemacht hat, war, dass ich an dem Tag in meinem kleinen Selbst war.
Das kleine Selbst und der eigene Raum
Ich habe nicht meinen Raum eingenommen. Ich war mir meiner Größe nicht bewusst.
Und das ist jetzt nichts im Sinne von: Ich bin höher, größer, besser als andere. Es geht darum, wirklich den Raum einzunehmen, der zu uns gehört.
Und das habe ich an dem Tag nicht gemacht. Ich habe mich wirklich so klein gefühlt.
Als mir das bewusst wurde, war ich in der Lage, a) wieder durchzuatmen und b) mich daran zu erinnern: Ey, das kleine Selbst ist nicht das Selbst, das mir hilft, das Leben zu leben, das ich leben möchte.
Ich habe mich innerlich aufgerichtet.
Deinen Raum auch körperlich einnehmen
Und ich lade Dich jetzt auch mal ein, auf Deine Schultern zu achten, auf Deinen Rücken: Macht der einen Buckel oder sitzt Du gerade?
Du kannst auch im Sitzen Deinen Raum einnehmen.
Ich mache es jetzt nicht, weil sonst der Fokus hier weggeht, aber stell Dich auch mal hin. Beine so hüftweit auseinander, Arme auseinander, einmal durchatmen und auch mal die Arme … so wirklich mit den Armen. Vielleicht sollte ich das Mikro hier lassen. 😉
Mit den Armen den ganzen Raum einnehmen und auch wirklich nach vorne und nach hinten. Einfach, um zu spüren, was es bedeutet, den Raum einzunehmen.
Und auch immer wieder so mit beiden Armen: Stell Dir vor, Du hast Nebel vor Dir. Und dann nimmst Du die beiden Arme und teilst den Nebel und machst es weiter und klarer in Deinem Raum.
Wie viel Raum erlaubst Du Dir?
Mach Dir Deine Größe bewusst.
Und gerade am Anfang könnte das schwierig sein, zwischendrin auch immer wieder. Meine Erfahrung und die aus der Arbeit mit anderen Menschen ist, dass wir uns mit der Zeit immer mehr in einer Größe zu Hause fühlen.
Denn wenn Du Dich so klein fühlst und Du denkst, Du solltest Dich groß machen, denkst Du, Du wirst dann so groß und denkst: Wow, schon doppelt so viel Platz, als ich vorher eingenommen habe!
Und gleichzeitig ist der Platz so groß, dass Du ihn hier im Bildschirm gar nicht mehr siehst.
Das heißt, Du wirst mit der Zeit immer mehr in der Lage sein, immer mehr Deines Raumes einzunehmen und Dir immer mehr Deiner Größe und Deines Seins bewusst zu sein.
Und das ist so eine tolle Erfahrung!
Manchmal geht es auch Hand in Hand mit dem Zweifler von wegen: Kann das sein?
Ja. Es kann nicht nur sein, es ist so.
Deinen Raum einnehmen heißt auch, Deine Grenzen wahrzunehmen
Und ich wünsche Dir wirklich aus tiefstem Herzen, dass Du in der Lage bist, das für Dich zu erfahren und bis dahin immer wieder ganz bewusst Deinen Raum einnimmst.
Und dabei wirst Du auch ab und zu Grenzen merken. Deine eigenen und auch, wenn andere über Deine Grenzen gelaufen sind, wenn Du Dir Deiner Grenzen nicht so bewusst warst und dann andere so in Deinen Raum gekommen sind.
Aber darüber sprechen wir wann anders.
Sei gut zu Dir!
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Absatz aktualisiert – 01.08.2026
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