Mir begegnete gerade der erste Blogartikel, den ich je schrieb. Er hieß „Ent-täusche Dich und andere“. Ich war fasziniert, denn die Kernaussage ist genau das, worum es in meinem ersten Kurs meiner Online-Akademie „Stille im Kopf“ geht:

Die Stimmen erkennen, die im Kopf aktiv sind.
Die, die wir im Laufe der Zeit übernommen haben.
Die, die uns kleinreden.

Diese Stimmen erkennen, so dass wir Grenzen ziehen können.
Und unsere eigene innere Stimme erkennen können.
So dass wir uns selber erkennen.
Uns selber anerkennen.
Die eigene Größe sehen.
Ohne uns selber kleinzureden.
Ohne Scham.

„Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen.“

Mahatma Gandhi

Um bei sich selber anzukommen, geht es darum, Altes loszulassen, sich umzudrehen und mit freudigem Blick und ebensolcher Erwartung der eigenen Bestimmung entgegenzugehen.

Im Wort „Bestimmung“ ist auch das Wort „Stimme“ enthalten. Wenn wir die innere Stimme unserer Seele erkennen, ihr lauschen, ihren Rat annehmen und umsetzen, leben wir automatisch unsere Bestimmung.

Bislang bist Du einer Täuschung erlegen. Tief drinnen denkst Du, Du bist es nicht wert. Du musst das tun, was andere von Dir erwarten. Sei es Mann, Kinder, Eltern, Kollegen, Freunde, Verwandte, wer auch immer. Alle erwarten etwas von Dir. Du denkst, es sei Deine Aufgabe, ihre Erwartungen zu erfüllen.

Du täuscht Dich.

Deine Aufgabe ist es, Deine Erwartungen zu erfüllen.

Du bist hier, um Dein Leben zu leben, und zwar so, wie Du es willst. Du sollst nicht als Marionette Deines eigenen Lebens fungieren, während Partner, Kinder, Eltern, Kollegen, Freunde, und, und, und die Strippen ziehen. Du bist keine Marionette. Du bist ein lebendiges Wesen, das herkam, um Dein Leben zu leben.

Befreie Dich von dieser Täuschung. Sei Du selber. Sei authentisch. Dazu gehört auch, dass Du weder Dich noch andere täuschst. Wenn Du es bislang getan hast, wird es Zeit, dass Du Dich und andere ent-täuschst. Höchste Zeit!

Die Meinungen, Urteile, Glaubenssätze etc. anderer sind oft so aktiv in unserem System, dass wir gar nicht merken, dass es nicht unsere sind. Und sie haben sich so über unsere eigenen Gedanken gelegt, dass wir diese gar nicht mehr erkennen. Wir halten ihre Stimmen für unsere eigenen.

Und sie haben sich so über unsere eigenen Gedanken gelegt, dass wir diese gar nicht mehr erkennen.

Es gilt also, sehr bewusst zu sein und uns selber zu beobachten.

Uns selber immer wieder zu fragen, ob das unser eigener Gedanke ist. Das geht u. a. wunderbar mit dem Körperpendel. Eine Anleitung dazu findest Du hier.)

Es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten, Glaubenssätze, Wertungen, etc. loszulassen. Eine Möglichkeit ist, das Thema / den Gedanken etc. in Form eines roten Luftballons in den Himmel zu entlassen. Stelle Dir vor, wie dieser Ballon in den Himmel aufsteigt. Das Band, an dem Du es festgehalten hattest, flattert im Wind. Überantwortete das Thema und alle negativen Gefühle, und alles, was Dich zurückhält, Gott / der Liebe / dem Leben / dem Universum, wie auch immer Du diese höhere Energie nennen magst. Auf dass es aufgelöst werden möge. Dann drehe Dich im Geiste um und gehe Deiner Bestimmung entgegen.

Was ist, wenn Du nicht weißt, was Deine Bestimmung ist?

Je mehr Du Dich aktiv beobachtest, Dich hinterfragst und auf Deine Gefühle achtest, desto näher kommst Du Deinem Weg, Deiner Bestimmung, und desto sicherer wird Dein Schritt auf Deinem Weg.

Das Universum greift immer wieder helfend ein.

Es ist so, als würde das Universum Baustellenkegel aufstellen, um uns dahin zu lenken, wo unsere Seele mit uns hinwill.

Aus dem Kartendeck: Das Universum steht hinter Dir von Gabrielle Bernstein

Auf dem Weg zu unserer Bestimmung lenken diese Kegel uns oft weg von dem, was wir kennen, was gewohnt ist, was wir lieben. Dann argumentieren wir oft und fragen, was das denn soll, und wie das Universum das denn geschehen lassen kann.

Manchmal müssen wir halt geschubst werden, um unsere alten Pfade zu verlassen.

Die sind oft so ausgelatscht, dass uns da nur ein heftiger Schubs rausholt. Dieser Schubs kann sich u. a. in Form eines Unfalls zeigen, im Tod eines Menschen oder im Verlust des Arbeitsplatzes.

Wir müssen einfach aus unseren gewohnten Gedanken heraus. Wir umgeben uns oft mit Menschen, die so denken, wie wir, so dass die Unterhaltung mit ihnen uns auch nicht weiter bringt. Also greift das Leben dann zu drastischeren Mitteln.

Was hilft?

Bewusst leben und konstant reflektieren
Ist das, was Du sagst, das was Du denkst? Willst Du das wirklich tun? Wie fühlst Du Dich, wenn Du das tust? Wenn Du es tust, obwohl Du nicht willst, warum tust Du es?

Denke immer daran: Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben!

Gespräche mit Andersdenkenden
So erhältst Du neue Blickwinkel. Es könnte einer dabei sein, der Dich weiterbringt.

Mut
Mut, die Konsequenzen daraus zu ziehen, was Dein Bauchgefühl Dir sagt. Tue es für Dich, tue es für Deine Kinder. Sie lernen das, was Du ihnen vorlebst.

Übung
Übung, Übung, Übung ist das, was benötigt wird, um alte Verhaltensweisen mit neuen zu überschreiben. Sei Dir immer öfter Deiner Selbst bewusst.

Freude und Entspannung.
Entspannung belebt das Leben. Ständige Anspannung führt zum Stillstand. Ist beim Brustschwimmen auch so: Nach der Spannung, die entsteht, wenn Deine Arme sich am Wasser abstützen, um Dich nach vorne zu schieben, streckst Du Deinen ganzen Körper erstmal wieder entspannt aus. 🙂

Übung:

1.     Nimm Dir eine Situation aus Deinem Leben, der Dich aufregt, Dich schlecht fühlen lässt.

2.      Schreibe ihn in einem Satz auf ein Blatt Papier.

3.      Atme tief ein und aus. Spüre den Druck und atme hindurch. Nimm ihn an. Ja, es ist gerade so. Atme solange, bis Du merkst, dass Du tiefer atmen kannst.

4.      Öffne Dich der Möglichkeit, dass es einen Blickwinkel auf diese Situation gibt, der Dich noch tiefer atmen lässt. Einen Blickwinkel, der dafür sorgt, dass sich Deine Einstellung zu der Situation ändert, so dass Du entspannter bist.

5.      Mache etwas, was Dir Spaß macht: spazieren gehen, baden, kochen, einen schönen Film schauen, den Hund streicheln, Puzzeln … was auch immer. Entspanne.

6.      Innerhalb kürzester Zeit wirst Du Ideen haben, die Dir weiterhelfen, oder Du hörst ein Gespräch, das den gesuchten Blickwinkel auf einem goldenen Tablett präsentiert, ein Lied hilft Dir weiter … Es gibt unzählige Möglichkeiten. Sei offen.

Und denke daran: „Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen.“

Mögest Du immer mehr bei Dir ankommen, das wünsche ich Dir.

Iris Ludolf | energetisch-systemische Lebenshilfe

PS. Den Kurs „Stille im Kopf“ findest Du hier.


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